Neue IT Infrastruktur: DigiPLACE, eine digitale Plattform für das Bauwesen in Europa

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Branchenübergreifend ist die Digitalisierung ein entscheidender Faktor für das Produktivitätswachstum geworden. Um in einem zunehmend globalisierten Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich die EU-Wirtschaft digital entwickeln.

Der Bausektor zeichnet sich aus durch eine hohe Präsenz von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), eine geringe Kapitalausstattung, eine niedrige Rate an höher qualifizierten Arbeitnehmern, geringe Investitionen in Innovationen und eine lange Lieferkette. Darüber hinaus sind in der EU verschiedene Sprachen, Steuern und Rechtsrahmen Hindernisse für Synergien. DigiPLACE wird sich mit diesen Fragen befassen und die Vorteile nutzen, die die Europäische Gemeinschaft mit sich bringt.

DigiPLACE ist ein von der EU finanziertes Projekt mit einem Budget von 1 Mio. €, das darauf abzielt, eine Roadmap für eine europäische digitale Bau-Plattform zu erstellen. Die digitale Plattform ist ein Betriebssystem, das verschiedene Technologien sowie verschiedene Anwendungen und Dienste integrieren wird. Ausgehend von geeigneten Referenzarchitekturen werden Plattformschnittstellen definiert, durch Pilotierung getestet, durch ein Netzwerk von Partnern bei der Vorbereitung des Rollouts unterstützt und zu Standards weiterentwickelt.

DigiPLACE wird auf eine große Anzahl von Partnern, auf Dritte und einen Beirat zurückgreifen können. Die beispiellose Zusammenarbeit aller Vertreter der EU-Bauindustrie mit starker wissenschaftlicher und öffentlicher Unterstützung unter Beteiligung von drei Ministerien aus Mitgliedstaaten wird 18 Monate lang dauern. Ab September 2019 werden die Projektpartner gemeinsam den Rahmen für die digitale Plattform festlegen. 19 Partner aus elf Ländern unter der Leitung der Politecnico di Milano werden mit DigiPLACE hoffentlich den Weg für zukünftige Projekte im digitalen Bauen ebnen.

DigiPLACE bildet einen Rahmen, der die Entwicklung zukünftiger digitaler Plattformen als gemeinsames Netzwerk digitaler Dienste ermöglicht, die Innovationen, Handel usw. unterstützen. Er wird die Kriterien für einen Referenzarchitekturrahmen (RAF) festlegen, der auf einem EU-weiten Konsens zahlreicher Interessengruppen basiert und zu einer strategischen Roadmap für dessen erfolgreiche Umsetzung führt.

Die Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologie (DG CONNECT) hat erstmalig ein solches Projekt im Rahmen von EU-Fördermitteln vorgeschlagen.

CECE wird für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit in diesem Projekt zuständig sein. Der Verband ist verantwortlich für das Erstellen der Projekt-Website, die Kommunikation in den sozialen Medien, das Planen und Organisieren von Veranstaltungen und das Veröffentlichen von Projektergebnissen.

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