CECE veröffentlicht „Annual Economic Report 2017”

CECE

Der europäische Baumaschinensektor ist 2016 um 10% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Nachfrage nach Hochbaumaschinen war dabei höher als die nach Maschinen für den Erd-, Tief- und Straßenbau. Das Marktniveau ist damit so hoch wie seit 5 Jahren nicht mehr, befindet sich aber noch deutlich unter den Rekordniveaus der Vorkrisenjahre.

Das sind die wichtigsten Aussagen des „Annual Economic Report 2017“, den das CECE heute in englischer Sprache herausgegeben hat.

Marktentwicklung 2016
Wie im vergangenen Jahr hat sich der europäische Markt besser entwickelt als die Märkte in den meisten anderen Regionen der Welt und belegt in Punkto Wachstum Rang 3 nach China und Indien. „Wachstumsraten im zweistelligen Bereich sind für uns natürlich gute Nachrichten, aber es gibt immer noch große Unterschiede innerhalb Europas“, sagt CECE-Konjunkturexperte Sebastian Popp. Volumenmäßig wurden die stärksten Umsatzzuwächse in Frankreich, Deutschland und Italien erzielt.  „Insbesondere der deutsche Markt, aber auch Nord- und Westeuropa allgemein befinden sich nahe an ihren historischen Rekordhochs“, sagt Popp. “Auf der anderen Seite haben sich unsere Erwartungen bezüglich einer Erholung in den süd-, und südosteuropäischen Ländern nicht erfüllt.” Erfreut zeigt sich Popp dagegen über die wieder anziehende Nachfrage in Russland nach vielen Jahren des Rückgangs.

2016 konnte die Branche den Umsatz bei Erdbaumaschinen um 12% steigern, bei Hochbaumaschinen (Turmdrehkrane und Betonmaschinen) sogar um 21%. „Es ist ermutigend zu sehen, dass alle Teilbranchen vom Aufschwung profitiert haben.  Das entspricht auch der Entwicklung in unseren Kundenbranchen“, so Popp.

Ausblick 2017
Alle Teilbranchen des Baumaschinensektors blicken optimistisch auf 2017. In einer regelmäßig vom CECE durchgeführten Umfrage zum Geschäftsklima gaben kürzlich rund zwei Drittel der befragten Unternehmer aus den Bereichen Erdbau-, Straßenbau und Betonmaschinen an, dass sie von einer Verbesserung ihrer Geschäftslage ausgehen. Nur die Hersteller von Komponenten sind etwas weniger optimistisch. 63 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass ihre Geschäftslage in diesem Jahr gleichbleibt.

Angesichts eines leicht wachsenden europäischen Bausektors und unterschiedlicher Nachfrage innerhalb Europas, erwartet das CECE 2017 ein stabiles Umsatzwachstum der Baumaschinenindustrie mit einem leichten Aufwärtstrend. Zudem sollten die europäischen Hersteller von einem Weltmarkt profitieren, der nach drei Jahren des Rückgangs in diesem Jahr voraussichtlich wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren wird.

Der “CECE Annual Report 2017” ist nur in englischer Sprache verfügbar. Laden Sie den "Annual Economic Report 2017" direkt hier herunter.

Über das CECE
CECE, das “Committee for European Construction Equipment”, vertritt die Interessen von mehr als 1000 Baumaschinenherstellern in Europa, die in den nationalen Verbänden von 13 europäischen Ländern organisiert sind: Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechische Republik, Schweden, Finnland, Niederlande, Belgien, Österreich, Russland und Türkei. Die im CECE vertretenen Hersteller beschäftigen rund 150.000 Menschen direkt und noch einmal zwei bis drei Mal so viele indirekt.